• Link zur Seite versenden
  • Ansicht zum Drucken öffnen
 

Tag des Singens an der Förderschule Reinhard Lakomy

Der Tag des Singens am 2.10.2007 konnte als ein erlebnisreicher, interessanter und auch angenehmer Tag für die Schüler des Chores der Reinhard-Lakomy-Schule gelten. So verstanden wir als Pädagogen den Tag als Auszeichnung und Dankeschön für den besonderen und engagierten Einsatz außerhalb der Unterrichtszeit für die Chorschüler.
Wie es sich für einen Chor gehört, begannen wir diesen "Festtag" mit einer Chorprobe. Auf dem Programm standen einzelne Nummern aus dem Krippenspiel, also unserem Weihnachtsprogramm, wie auch Lieder aus dem Herbstprogramm.  Nach einem gemeinsamen Schlemmerfrühstück (Liebe geht nun mal durch den Magen), machten wir uns auf den Weg zur Kirche "St. Moritz zu Halberstadt" um dort mit dem ehrenamtlichen Kantor Herrn Helmut eine Orgel(ein)führung mit Orgelkonzert zu erleben. Die frisch restaurierte und noch nicht ganz fertige Jesse-Orgel in der Kirche weckte unser Interesse und bot Anlass für unzählige Fragen, die Kantor i.R. Helmut und ich weitgehend beantworteten. Nach einigen barocken Orgelwerken, die ich den Chorkindern selbst vortragen konnte, und die dadurch einiges Erstaunen auslösten, mussten wir leider schon wieder den Rückweg antreten.  Zurück in der Schule hatten wir gerade noch Zeit für ein gemeinsames Abschlusslied, bevor die Glocke das Ende des Unterrichts verkündete. Besonderen Dank möchte ich Frau Stankus für ihren herzlichen und unermüdlichen Einsatz für die Arbeit des Chores und auch die Vorbereitung und Durchführung dieses Tages aussprechen. Insgesamt war dies ein gelungener Tag, der sicher in ähnlicher Form seine Wiederholung finden wird, spätestens im nächsten Jahr, wenn es wieder einen Tag des Singens gibt.

Weitere Informationen

Veröffentlichung

Di, 02. Oktober 2007

Weitere Meldungen

Auf einen Blick

Geschichte der Förderschule

Die offizielle Gründung unserer Schule für Schüler und Schülerinnen mit geistiger Behinderung zum Schuljahr 1991/92 hat eine Vorgeschichte. Denn bereits 1990/91 begann der Unterricht mit zwei Klassen im Gerhard-Hauptmann-Stift. Weitere vier Klassen wurden zum zweiten Halbjahr des gleichen Schuljahres mit Kindern aus dem Kinderheim St. Josef gebildet und in dieser Einrichtung unterrichtet.

Zwei Jahre bestanden zwei Schulstandorte, zum einen - nach einem Umzug 1991 - im ehemaligen Hortgebäude der Albert-Schweitzer-Schule in der Friedensstraße und zum anderen weiterhin im Kinderheim St. Josef.  Den Namen des Liedermachers Reinhard Lakomy erhielt die Schule am 26. Mai 1997. Dieses Datum ist seither fester Bestandteil im Veranstaltungskalender der Schule.