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Projektwoche Verkehrserziehung

Interessant und abwechslungsreich gestaltete sich für die Schüler der Reinhard-Lakomy-Schule die Projektwoche „Verkehrserziehung“ kurz vor den Osterferien.

Alle Klassen beschäftigten sich intensiv mit diesem Thema. Die Schülerinnen und Schüler der Grundschulstufe lernten Verkehrszeichen kennen und puzzelten diese mit großer Freude zusammen. Anschließend konnten sie bei einer Bastel- und Malstraße ihre Kenntnisse spielerisch weiter vertiefen. Die Klassen der Hauptschulstufe informierten sich über das verkehrssichere Fahrrad und übten gemeinsam mit Mitarbeitern der Verkehrswacht das Fahren auf einem Hindernisparcours. Einige Lerngruppen erkundeten das Stadtgebiet von Halberstadt. Sie überprüften die Barrierefreiheit der Gehwege, Straßen sowie der öffentlichen Verkehrsmittel. Dabei konnten sie auch viele Personen beobachten, die sich nicht regelgerecht verhalten, z. B. Radfahrer in der Fußgängerzone oder Passanten, die bei roter Ampel die Straße überqueren. Die Schüler der Berufsschulstufe haben sich in ihrer Schulzeit schon oft mit dem Projekt Verkehrserziehung beschäftigt. Darauf aufbauend bearbeiteten sie das Thema legale und illegale Drogen, dabei besonders mit deren Auswirkungen auf die Teilnahme im Straßenverkehr. Des Weiteren erkundeten sie gemeinsam mit einem Bundespolizisten den Halberstädter Bahnhof. Dort ließen sie sich das Blindenleitsystem erklären und erhielten Sicherheitshinweise für das Fahren mit der Bahn. Zum Abschluss konnten viele Kinder und Jugendliche die Möglichkeit nutzen und ihre Fahrradprüfung ablegen. Mit zitternden Knien bewältigten sie die präparierte Strecke und feierten anschließend den bestandenen Test. Eine kurze Runde im Polizeiauto rundete den Tag ab.

Am Freitag dann trafen sich alle Klassen im Foyer der Schule, um den Gästen von Polizei und Verkehrswacht für die Ausgestaltung der Woche herzlich zu danken und schließlich voller Stolz ihre Fahrradpässe entgegen zu nehmen.

 

Schüler und Mitarbeiter der Reinhard- Lakomy- Schule

 

Fotoserien

Impressionen der Verkehrserziehungswoche (FR, 11. April 2014)

Weitere Informationen

Veröffentlichung

Fr, 11. April 2014

Weitere Meldungen

Auf einen Blick

Geschichte der Förderschule

Die offizielle Gründung unserer Schule für Schüler und Schülerinnen mit geistiger Behinderung zum Schuljahr 1991/92 hat eine Vorgeschichte. Denn bereits 1990/91 begann der Unterricht mit zwei Klassen im Gerhard-Hauptmann-Stift. Weitere vier Klassen wurden zum zweiten Halbjahr des gleichen Schuljahres mit Kindern aus dem Kinderheim St. Josef gebildet und in dieser Einrichtung unterrichtet.

Zwei Jahre bestanden zwei Schulstandorte, zum einen - nach einem Umzug 1991 - im ehemaligen Hortgebäude der Albert-Schweitzer-Schule in der Friedensstraße und zum anderen weiterhin im Kinderheim St. Josef.  Den Namen des Liedermachers Reinhard Lakomy erhielt die Schule am 26. Mai 1997. Dieses Datum ist seither fester Bestandteil im Veranstaltungskalender der Schule.