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Der Grüffelo ist los...

Mit ernster Miene prüft der Kartenabreißer Leon die Gültigkeit meiner Eintrittskarte. Stimmt das Datum? Stimmt die Uhrzeit? Glück gehabt, alles bestens und so darf ich zwischen den vielen erwartungsfreudigen Theatergästen Platz nehmen. Die Klasse 1/2 hat eingeladen. Viele Wochen schon beschäftigten sie sich mit der Geschichte „Der Grüffelo“. Und nicht nur das. An jedem Unterrichtstag mischte sich Grüffelo in das Lernen ein. Er hielt Grüffelo-Aufgaben für die Schüler und Schülerinnen bereit, egal ob in Mathe, Deutsch, Hauswirtschaft, Kunst und Musik oder Sport. Zum Projektende war nun die Geschichte als Puppenspiel eingeübt worden. So erleben mit mir alle Zuschauer, wie die kleine Maus anderen Tieren begegnet und sie ihnen ihren angeblichen Freund Grüffelo beschreibt. Der hat nämlich zum Beispiel:

 

schreckliche Hauer

eine giftige Warze

riesige Tatzen

feurige Augen

knotige Knie.

 

Bei so einem furchterregenden Freund lassen die Tier natürlich auch die kleine Maus in Ruhe. Aber… plötzlich steht der Grüffelo wirklich vor der kleinen Maus! Nach einer kurzen Schrecksekunde findet sie einen Ausweg und lehrt ihn selbst das Fürchten. Wie? Nun, wenn ihr das Puppenspiel nicht sehen konntet, dann lest die Geschichte einfach selbst...

Vielen Dank an das gesamte Klassenteam für die Vorstellung und „Bravo“ für die Leistung der Puppenspieler und Musiker. Der Spaß an der Sache war deutlich zu spüren. Und übrigens, das Mäusebrot hinterher war äußerst lecker :-)

 

Euer Grüffelo-Fan Frau Schulze

Fotoserien

Der Grüffelo ist los ... (MO, 31. März 2014)

Weitere Informationen

Veröffentlichung

Fr, 28. März 2014

Weitere Meldungen

Auf einen Blick

Geschichte der Förderschule

Die offizielle Gründung unserer Schule für Schüler und Schülerinnen mit geistiger Behinderung zum Schuljahr 1991/92 hat eine Vorgeschichte. Denn bereits 1990/91 begann der Unterricht mit zwei Klassen im Gerhard-Hauptmann-Stift. Weitere vier Klassen wurden zum zweiten Halbjahr des gleichen Schuljahres mit Kindern aus dem Kinderheim St. Josef gebildet und in dieser Einrichtung unterrichtet.

Zwei Jahre bestanden zwei Schulstandorte, zum einen - nach einem Umzug 1991 - im ehemaligen Hortgebäude der Albert-Schweitzer-Schule in der Friedensstraße und zum anderen weiterhin im Kinderheim St. Josef.  Den Namen des Liedermachers Reinhard Lakomy erhielt die Schule am 26. Mai 1997. Dieses Datum ist seither fester Bestandteil im Veranstaltungskalender der Schule.