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Geburtstagssingen Klasse 8/9

Alarm im Kaspertheater

Am 27.01. 2011 war es soweit. Unsere Klasse 8/9 hatte ihren ersten gemeinsamen Auftritt beim Geburtstagssingen für die Geburtstagskinder der Monate Dezember und Januar. Viel Zeit hatten wir nicht, waren wir doch erst im Dezember, kurz vor  Weihnachten, mit den Proben für das Weihnachtssingen beschäftigt.

Aber Lust hatten wir alle, denn als wir das erste Mal den Trickfilm „Alarm im Kasperletheater“ sahen, waren wir uns einig: „Das spielen wir!“ Stolz erklärte Julia: „Ich spiele die Oma!“ Leon, der sich sehr gut Texte einprägen und wie ein Schauspieler spielen kann, übernahm die Rolle des Kaspers. Die Rolle des Teufelchens bereitete uns Sorgen. Sandra kann sehr laut sprechen und so gemein, wie der Teufel im Film lachen. Aber Vanessa merkt sich die Texte besser. Im Laufe der Proben zeigte Vanessa immer bessere Qualitäten. Sie konnte die Texte gut, lachte  schööön  gemein und spielte  “Bauchschmerzen“ lebensecht nach.  Sandra übernahm dann die Rolle der Gretel, Stefan die des Räubers,  Patrick K. die Rolle des Polizisten,  Francis die Rolle der Krankenschwester und Patrick S. den Uhrengong.

 

Der Inhalt des Theaterstückes :

Die Puppen aus  dem Kasperletheater (Kasper, Gretel, Räuber, Polizist und Krankenschwester) freuen sich auf den Geburtstag der Oma, weil es dann feine Pfannkuchen gibt. Doch das Teufelchen kommt ihnen zuvor und klaut alle Pfannkuchen. Es beginnt eine Verfolgungsjagt. Diese endet, als die Freunde feststellen, dass der Teufel alle Pfannkuchen aufgefuttert hat. Sie gehen traurig nach Haus. Die Oma hat unterdessen neue Pfannkuchen besorgt. Die Kinder freuen sich und gratulieren der Oma. Das Teufelchen kommt auch zum Gratulieren, hat ein schlechtes Gewissen und schlimme Bauchschmerzen. Es erhält  von der Krankenschwester “ bittere Medizin“.  Als die liebe Oma ihm noch einen Pfannkuchen anbietet,  schreit er schmerzvoll auf und ruft: „Nie wieder Pfannkuchen!“

Im Januar hatten wir wirklich kaum Zeit. Aber jetzt mussten wir auf der großen Bühne üben. Probleme: Platzmangel, Bühnendekoration basteln und schon wieder Text vergessen!

Doch Augen zu und durch !!!

Am 27.01.2011,  11.45 Uhr, war der Tag der Wahrheit. Würde alles klappen? Frau Nawrot, Frau Blenke und Frau Rapmund waren bestimmt aufgeregter als wir ! Zuerst unser Geburtstagssong - ein Feuerwerk - mit viel Tanz und Bewegung. Leon als Solosänger – textsicher!!! Dann das Theaterstück --- Herz bleib ruhig!!! Der Polizist war kurzfristig krank geworden. Kein Problem! Frau Rapmund setzte sich den Polizeihelm auf. Der Teufel wurde für seinen bösen Pfannkuchendiebstahl bestraft – nämlich durch Bauchschmerzen. Alle Zuschauer lachten. Zum Schluss das Lied, was alle zum Mitsingen und Mitklatschen brachte…Meine Oma fährt im Hühnerstall Motorrad … .Beifall, Verbeugung – endlich den Notenschlüssel an die nächste Klasse übergeben. Puuh, das wäre geschafft! Und was gab es für uns? Pfannkuchen XXL!

Schöne Grüße eure Klasse 8/9 Lakomyschule Halberstadt

 

Fotoserien

Geburtstagssingen der Klasse 8/9 (DO, 27. Januar 2011)

Weitere Informationen

Veröffentlichung

Do, 27. Januar 2011

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Auf einen Blick

Geschichte der Förderschule

Die offizielle Gründung unserer Schule für Schüler und Schülerinnen mit geistiger Behinderung zum Schuljahr 1991/92 hat eine Vorgeschichte. Denn bereits 1990/91 begann der Unterricht mit zwei Klassen im Gerhard-Hauptmann-Stift. Weitere vier Klassen wurden zum zweiten Halbjahr des gleichen Schuljahres mit Kindern aus dem Kinderheim St. Josef gebildet und in dieser Einrichtung unterrichtet.

Zwei Jahre bestanden zwei Schulstandorte, zum einen - nach einem Umzug 1991 - im ehemaligen Hortgebäude der Albert-Schweitzer-Schule in der Friedensstraße und zum anderen weiterhin im Kinderheim St. Josef.  Den Namen des Liedermachers Reinhard Lakomy erhielt die Schule am 26. Mai 1997. Dieses Datum ist seither fester Bestandteil im Veranstaltungskalender der Schule.